Steuerberater: Darum sollte jeder Freiberufler einen haben
von Lea Kröner
von taxspotting Redaktion 17. Dezember 2025
Der Einstieg in die Steuerkarriere
Die Ausbildung zum Steuerberater beginnt meist mit der Ausbildung zum Steuerfachangestellten – sie ist das Fundament für eine spätere Laufbahn im Steuerwesen.
Auch Isabell Krüger hat diesen Weg gewählt. Nach ihrem Abitur an einem Wirtschaftsgymnasium stand sie vor der Entscheidung: Ausbildung zur Industriekauffrau oder Einstieg in die Steuerwelt? Die Wahl fiel auf die Steuerberatung – und mit der DBB DATA in Dresden fand sie die Kanzlei, die zu ihr passt.
„Ich gehe mit einem Grinsen auf dem Gesicht zur Arbeit“, sagt Isabell. Schon beim Vorstellungsgespräch im November 2018 überzeugte sie das offene und wertschätzende Umfeld der Kanzlei. Zwei Tage später unterschrieb sie ihren Ausbildungsvertrag – der erste Schritt in Richtung Ausbildung zum Steuerberater war getan.
Die richtige Kanzlei finden
Empfehlungen aus dem schulischen Umfeld und der Wunsch nach einer anspruchsvollen Tätigkeit führten Isabell in die Steuerbranche. Ihre Bewerbung bei verschiedenen Kanzleien war erfolgreich – und bei der DBB DATA passte es sofort: freundliche Atmosphäre, klare Aufgabenverteilung und ein motiviertes Team. Im August 2019 startete ihre Ausbildung.
Der Einstieg war strukturiert: einfache Tätigkeiten in der Buchhaltung, erste Erfahrungen im Kanzleialltag, Posteingang und -ausgang. Parallel dazu begann der Berufsschulunterricht, in dem Grundlagen des Steuerrechts und der Verwaltung vermittelt wurden – ideal abgestimmt auf die Praxis.
Herausforderungen und Perspektiven
Schon nach wenigen Wochen übernahm Isabell Aufgaben mit direktem Mandantenkontakt – ein Highlight für sie. „Man erlebt die Entwicklung der Betriebe mit. Gerade bei kleinen Unternehmen ist unsere Beratung sehr gefragt, etwa bei der Anschaffung eines neuen Firmenwagens“, berichtet sie. Jeder Mandant bringt neue Herausforderungen mit sich – genau das macht die Arbeit so spannend.
Auch die Kanzleikultur spielt eine wichtige Rolle. Ein kollegiales Team, flexible Arbeitszeiten und eine offene Kommunikation machen den Alltag angenehm. Isabell nutzt die Gleitzeit, beginnt früh und genießt freie Nachmittage. So bleibt Zeit für Schule und Privatleben.
Der Weg zum Steuerberater beginnt mit der Ausbildung
Die Ausbildung zur Steuerfachangestellten dauert drei Jahre – und ist für viele der erste Schritt auf dem Weg zur Ausbildung zum Steuerberater. Wer nach der Prüfung weiterlernen will, kann sich etwa zum Steuerfachwirt fortbilden und später die Steuerberaterprüfung ablegen.
Kanzleiwechsel während der Ausbildung – so geht’s
Manchmal zeigt sich erst im Laufe der Ausbildung, dass die gewählte Kanzlei nicht optimal passt – sei es aufgrund der Arbeitsatmosphäre, der Inhalte oder der Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Wechsel der Ausbildungsstätte ist grundsätzlich möglich, sollte aber gut überlegt und vorbereitet sein.
Wichtig ist zunächst das Gespräch mit der aktuellen Kanzlei, um offen über Unzufriedenheit oder Änderungswünsche zu sprechen. Bleibt eine Lösung aus, empfiehlt es sich, frühzeitig eine neue Ausbildungsstelle zu suchen. Dabei helfen Berufsverbände, die Steuerberaterkammer oder Onlineportale mit Ausbildungsangeboten.
Ist eine neue Kanzlei gefunden, muss die Steuerberaterkammer über den Wechsel informiert werden. Auch ein neuer Ausbildungsvertrag wird notwendig. Ein Kanzleiwechsel ist zwar mit Aufwand verbunden, kann aber ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Ausbildung zum Steuerberater sein.
